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Daniele Stüssi, Tierpsychologe ATN
Vorstandsmitglied im Verband der Tierpsychologen & Tiertrainer e.V., VDTT
Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Tiere mit Verhaltensauffälligkeiten zu therapieren und den Menschen zu helfen, das Gleichgewicht zwischen Ihrem Tier und Ihnen zu erlangen.
Meine Kenntnisse habe ich mir u.a. durch das Studium der Tierpsychologie an der ATN, (Akademie für Tiernaturheilkunde in der Schweiz) angeeignet. Zudem durch das ständige Studieren unseres Rudels in unserem Hundepsychologischen & Rehabilitations Zentrum, sowie das Verhalten des Wolfsrudels im Tierpark Langenberg.
Um meine Kenntnisse zu vertiefen, bin ich noch in der Ausbildung zum Hundewissenschafter und der Tierhomöopathie.
Seit vielen Jahren lebe ich mit Hunden, mal Einfachere und mal Schwierigere. In dieser Zeit habe ich einige Methoden angewandt und ausprobiert, Hundeschulen besucht und mit den üblichen Kommandos und "Gepflogenheiten" gearbeitet. Schnell stellte ich aber fest, dass dies mir nicht genügte und Vieles nicht mehr dem heutigen Stand der "Erziehung" und vor allem der Beziehung zwischen Tier und Mensch entspricht.
Heute bin ich zur Überzeugung gekommen, dass an erster Stelle die Ausgeglichenheit von Hund und seiner Beugsperson herrschen muss. Dieser Punkt wird bis heute leider immer noch viel zu selten berücksichtigt. Nicht nur Kommandos und Gehorsam, sondern auch gegenseitigen Respekt und Freiraum gehört zum ausgeglichenen Mensch und Hund Verhältnis.
Für mich ist das Credo - Zurück zum natürlichen Hund und dessen Sozialgefüge!
Dabei arbeite ich mit Energie, Körpersprache und Konsequenz, weniger mit verbalen Kommandos. Der wichtigste Punkt ist allerdings der Mensch. Er ist der "Rudelführer" oder auch anders gesagt, die Führungsperson und hat die Kraft um das Gleichgewicht zwischen Mensch und Hund zu erlangen.
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Meine Begleiterin und "Hilfs-Therapeutin"
Belle, unsere ältere Labradormischlings-Hündin ist der ruhige Pool und sorgt neben mir für eine ausgeglichene Atmosphäre und unterstützt mich bei gewissen Therapien mit anderen H unden.
Belle ist auch sofort zur "Katzenmutter" für unseren Kater Spocky geworden.
Rolex "Roli", Labrador-Mix-Rüde, kam zu uns, nachdem es mit seiner sehr ausgeprägten Verhaltensauffälligkeit in seiner bisherigen Familie leider nicht mehr ging. Er hat grosse Probleme bei Begegnungen mit Hunden sowie Menschen. Leider durchlebte er nie eine richtige Sozialisierung mit anderen Hunden, da er extrem früh von seiner Mutter und Geschwistern getrennt werden musste. Bei uns hat er schon viel gelernt und ist vor allem geduldiger geworden.
Auch wenn Rolex nach wie vor teils Fehlverhalten mit seiner sozialen Haltung hat und manchmal ein grosses Energiebündel ist, zeigt er sehr positive Wirkung auf zurückhaltende Hunde. Durch seinen ausgeprägten Spieltrieb motiviert er sie zum Mitmachen und hilft somit anderen Hunden selbstsicherer zu werden. Aber auch er muss noch sehr viel lernen.
Hat er aber mal jemanden kennengelernt, sei es Mensch oder Hund, dann hat er ihn in sein Herz geschlossen.
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